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Letzte Aktualisierung: 29. 5. 2009 |
Darmann - Webdesigner
Darmann arbeitet seit über 10 Jahren mit Internettechnologie.
Redaktion:
Webdesign macht heute eigentlich schon jeder.
Ist da noch irgend etwas Besonderes dran?
Darmann:
Websites, die vom Design her überladen sind, und schlecht funktionieren
gibt es wie Sand am Meer.
Natürlich soll man eine Website erkennen, zuordnen können.
Sie soll auch interessant aussehen. Aber letztendlich
ist eine Internetseite ein Computerprogramm, das auch
funktionieren soll.
Redaktion:
Wie meinen Sie das?
Darmann:
Es gibt hier gewisse Grundanforderungen: Die wichtigste ist, dass
genug Information vorhanden ist, und dass man diese auch findet.
Die Navigation soll verständlich sein. Man muss sehen, wo man gerade ist.
Meiner Meinung ist die Zeit der Flash-Intros und der grafischen Buttons vorbei.
Das hat mich damals schon nicht interessiert.
Eine Seite muss sich an die Fenstergröße anpassen. Das ist hier kein Papier
mit Einheitsformat. Wozu kaufen die Leute einen großen Bildschirm? Damit sie
dann in einer winzigen Ecke mit noch winzigerer Schrift Informationen
heraussuchen müssen? Andere benutzen wiederum ein Netbook mit geringer
Auflösung. Also muss sich die Seite anpassen.
Es interessiert die Benutzerin nicht, dass die Seite für 1024x768
und Internetexplorer 7.0 optimiert ist, wenn sie mit Firefox auf einem
Monitor mit 1920x1200 arbeitet.
Dazu kommen die Anforderungen bezüglich Barrierefreiheit, die auch Menschen
mit unterschiedlichsten Behinderungen erlauben, das Internet zu nutzen.
Gerade Menschen mit Einschränkungen sind oft noch mehr auf das Internet angewiesen.
Das Thema ist komplex. Dazu hab ich mehr Infos auf barriere-frei.org
zusammengestellt. Z.B. muss sich die Schriftgröße ändern lassen und die Seite mit der
Tastatur bedienbar sein.
Redaktion:
Wie kann man diese Ziele erreichen?
Darmann:
Entscheidend ist die Software die dahinterliegt.
Statische Webseiten schaffen schon eine normale sinnvolle Navigation nicht.
Redaktion:
Welche Software setzen Sie ein?
Darmann:
Im November 2008 stand ich vor der Entscheidung entweder ein
vorhandenens Content-Mangement einzusetzen oder eine eigenen
Software zu entwicklen.
Redaktion:
Sie haben ja viel Industrieerfahrung mit Internettechnologie.
Darmann:
Ja. Deshalb hab ich mich auch dafür entschieden, eine eigene Software
zu entwickeln. Das hat sich sehr schnell bezahlt gemacht.
Die Software macht ganz ganau das, was ich brauche, und das wa meine
Kunden brauchen.
Redaktion:
Und wenn einmal eine wichtige Funktion fehlt?
Darmann:
Dann wird diese ruck zuck eingebaut. Das ist der ganz
große Vorteil einer eigenen Software, dass man die volle Kontrolle
über das System hat, und beliebig Änderungen und Erweiterungen
vornehmen kann, ganz so, wie man es braucht.
Redaktion:
Was sagen ihre Kunden dazu?
Darmann:
Die Kunden sind froh, dass sie damit viele Dinge sehr
einfach erledigen können. Und sie schätzen es sehr, dass
sich auch Sonderlösungen relativ rasch einbauen lassen.
Redaktion:
So soll es auch sein. Das Internet soll ja den Leuten
bei ihrer Arbeit helfen.
Darmann:
Ja. Das ist einer meiner wichtigsten Grundsätze.
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